in der Volksbühne
am Rosa-Luxemburg-Platz

Der Kartenvorverkauf ist online oder
über die Volksbühne möglich

Jazz Units Konzerte 2016

 

 

 

 

 

Jazz Units concert video clips here

 
 

Mi. 23.11.2016
20:00 Uhr                            

 

   
HARTMANN & BRUNN

 

Hans Hartmann - chapman stick

Andreas Brunn - acoustic guitar

Der Chapmanstick des in Berlin lebenden Schweizer Virtuosen HANS HARTMANN klingt wie zwei Instrumente. Sie hören so den Sound eines Trios, gespielt von zwei Musikern! Hans Hartmann wurde gerade 74 Jahre alt und blickt auf eine lange Karriere als Jazzmusiker zurück. Er arbeitete u.a. mit Chet Baker, Atilla Zoller und Philly Joe Jones.
Der unnachahmliche Sound des zwölfsaitigen Chapmanstick entsteht beidhändig getappt. Dadurch erhält Hans Hartmann die Möglichkeit, auf einem einzigen Saiteninstrument zwei Linien gleichzeitig zu spielen, vergleichbar dem System eines Pianisten. Er verblüfft dabei aber auch durch eine Vielzahl von Klangmöglichkeiten, setzt eine getragene Melodie über einen funky gespielten Baß oder enge harmonische Cluster zu einem gleichzeitig mit dem Bogen gestrichenen Bordun.

Andreas Brunn, der Stilistiken aus dem Jazz mit den ungeradzahligen Metren des Balkans sowie Finger- und Plektrumtechniken zu verbinden weiß, bereichert die Arrangements durch Percussion auf dem Korpus seines siebensaitigen Instrumentes.
Andreas Brunn gewann bei einem durch das Fachmagazin AKUSTIK Gitarre Deutschlandweit ausgeschriebenen Gitarrenkompositionswettbewerb den 1. Preis. .



 

   

 

TOBIAS CHRISTL - WILDERN

 
Tobias Christl  - voice, keyboard
Peter Ehwald - saxophon
Matthias Nowak - bass
Etienne Nillesen - drums

Tobias Christl ist eine Rarität. Ein Sänger, den es so im deutschen Jazz noch nicht gab. Weder Crooner, noch scattender Lautmaler. Und schon gar nicht als Jazzer getarnter Popmusiker. Eher schon kunstvoll-wandelbarer Geschichtenerzähler, irgendwo zwischen Indie und Improvisation. »Wildern« heißt sein ACT young german jazz Debüt. Warum? »Am liebsten jagen wir gute Songs.« sagt Christl. »Wildern« ist ein Streifzug durch das dichte Unterholz von vier Jahrzehnten Popmusik, durch Songs von Größen wie Leonard Cohen, The Smiths, Björk, A-Ha, Joy Division, Lana Del Rey, Paul Simon, Tom Waits oder Rio Reiser.
Mit hörbarer Freude am Dekonstruieren, Abreißen und Umbauen entsteht hier im Jazz-Quintett-Setting wirklich neue Musik, reich an Ecken und Kanten, Kontrasten, Brüchen und unerwarteten Wendungen. Zugleich bleibt die Seele der Songs erhalten, je nach Betrachtungsweise könnte man sagen: sie wird freigelegt. Wer die ersten, Gänsehaut-erzeugenden zehn Sekunden des Openers »Sound Of Silence« hört, weiß, was gemeint ist.
Für Tobias Christl hat es die reine Lehre des Jazz nie gegeben. Sein Jazzbegriff definiert sich ganz selbstverständlich aus der Summe aller persönlichen Einflüsse und Eindrücke, egal aus welcher Richtung. Und der Lust, aus diesen etwas Eigenes zu erschaffen, das sonst in keine Schublade passt und auch nicht passen soll. Und so ist auch »Wildern« nicht Crossover oder Fusion – sondern ganz einfach Jazz. Punkt.


 


 

 
 
So. 27.11.2016
20:00 Uhr
 
   

DAVID HELBOCK TRIO

 

David Helbock - piano

Bodek Janke - drums
Laura Robles- bass

Pianist David Helbock und sein Trio widmen sich auf "Into The Mystic" der poetischen Seite des Jazz, "Star Wars" und Beethoven Der Vorarlberger David Helbock (Jahrgang 1984) ist einer jener jungen, stiloffenen, dem Jazz doch sehr nahe sich wähnenden Pianisten, die aus ihrer Flexibilität heraus Individuelles zu entwickeln verstehen. Kenntnis der Tradition und Einbeziehung von elektronischem Klangmaterial wie auch poppiges Songgut ergeben den Rahmen für eine pianistische Handschrift, in der jazzige Moderne, auch Thelonious Monk, eine Rolle spielen wie auch weniger exzentrischer Mainstream. - derstandard.at/2000043008783/Album-der-Woche-David-Helbock-Trio-Into-The-MysticPianist David Helbock und sein Trio widmen sich auf "Into The Mystic" der poetischen Seite des Jazz, "Star Wars" und Beethoven Der Vorarlberger David Helbock (Jahrgang 1984) ist einer jener jungen, stiloffenen, dem Jazz doch sehr nahe sich wähnenden Pianisten, die aus ihrer Flexibilität heraus Individuelles zu entwickeln verstehen. Kenntnis der Tradition und Einbeziehung von elektronischem Klangmaterial wie auch poppiges Songgut ergeben den Rahmen für eine pianistische Handschrift, in der jazzige Moderne, auch Thelonious Monk, eine Rolle spielen wie auch weniger exzentrischer Mainstream. - derstandard.at/2000043008783/Album-der-Woche-David-Helbock-Trio-Into-The-MysticPianist David Helbock und sein Trio widmen sich auf "Into The Mystic" der poetischen Seite des Jazz, "Star Wars" und Beethoven Der Vorarlberger David Helbock (Jahrgang 1984) ist einer jener jungen, stiloffenen, dem Jazz doch sehr nahe sich wähnenden Pianisten, die aus ihrer Flexibilität heraus Individuelles zu entwickeln verstehen. Kenntnis der Tradition und Einbeziehung von elektronischem Klangmaterial wie auch poppiges Songgut ergeben den Rahmen für eine pianistische Handschrift, in der jazzige Moderne, auch Thelonious Monk, eine Rolle spielen wie auch weniger exzentrischer Mainstream. - derstandard.at/2000043008783/Album-der-Woche-David-Helbock-Trio-Into-The-MysticVor David Helbock ist selbst ein Arnold Schönberg nicht sicher. Der 30-jährige österreichische Pianist und Komponist adaptiert drei «Klavierstücke » des epochalen Neutöners mit seiner frischfrechen Fantasie als groovende Blues-Nummern. Überhaupt diese plötzliche Leichtigkeit! Bis anhin war Helbock als Schöpfer komplex-ruppiger Sounds an der Schnittstelle von Jazz und Minimalloops bekannt. Mit seinem neuen Trio setzt er auf farbenfrohe Grooves. Er unterlegt alpine Volksweisen mit treibenden Afrorhythmen, schlüpft in die Haut seiner Inspiratoren Thelonious Monk und Hermeto Pascoal und gibt sich in all diesen Rollen als harmonieseliger Musikant. An seine Seite holte Helbock den Pop-erprobten Drummer Herbert Pirker und Raphael Preuschl, der nicht etwa den Kontrabass zupft, sondern die Bassukulele.
Ein wunderbares Album.Vor David Helbock ist selbst ein Arnold Schönberg nicht sicher. Der 30-jährige österreichische Pianist und Komponist adaptiert drei «Klavierstücke » des epochalen Neutöners mit seiner frischfrechen Fantasie als groovende Blues-Nummern. Überhaupt diese plötzliche Leichtigkeit! Bis anhin war Helbock als Schöpfer komplex-ruppiger Sounds an der Schnittstelle von Jazz und Minimalloops bekannt. Mit seinem neuen Trio setzt er auf farbenfrohe Grooves. Er unterlegt alpine Volksweisen mit treibenden Afrorhythmen, schlüpft in die Haut seiner Inspiratoren Thelonious Monk und Hermeto Pascoal und gibt sich in all diesen Rollen als harmonieseliger Musikant. An seine Seite holte Helbock den Pop-erprobten Drummer Herbert Pirker und Raphael Preuschl, der nicht etwa den Kontrabass zupft, sondern die Bassukulele.
Ein wunderbares Album.Vor David Helbock ist selbst ein Arnold Schönberg nicht sicher. Der 30-jährige österreichische Pianist und Komponist adaptiert drei «Klavierstücke » des epochalen Neutöners mit seiner frischfrechen Fantasie als groovende Blues-Nummern. Überhaupt diese plötzliche Leichtigkeit! Bis anhin war Helbock als Schöpfer komplex-ruppiger Sounds an der Schnittstelle von Jazz und Minimalloops bekannt. Mit seinem neuen Trio setzt er auf farbenfrohe Grooves. Er unterlegt alpine Volksweisen mit treibenden Afrorhythmen, schlüpft in die Haut seiner Inspiratoren Thelonious Monk und Hermeto Pascoal und gibt sich in all diesen Rollen als harmonieseliger Musikant. An seine Seite holte Helbock den Pop-erprobten Drummer Herbert Pirker und Raphael Preuschl, der nicht etwa den Kontrabass zupft, sondern die Bassukulele.
Ein wunderbares Album.Vor David Helbock ist selbst ein Arnold Schönberg nicht sicher. Der 30-jährige österreichische Pianist und Komponist adaptiert drei «Klavierstücke » des epochalen Neutöners mit seiner frischfrechen Fantasie als groovende Blues-Nummern. Überhaupt diese plötzliche Leichtigkeit! Bis anhin war Helbock als Schöpfer komplex-ruppiger Sounds an der Schnittstelle von Jazz und Minimalloops bekannt. Mit seinem neuen Trio setzt er auf farbenfrohe Grooves. Er unterlegt alpine Volksweisen mit treibenden Afrorhythmen, schlüpft in die Haut seiner Inspiratoren Thelonious Monk und Hermeto Pascoal und gibt sich in all diesen Rollen als harmonieseliger Musikant. An seine Seite holte Helbock den Pop-erprobten Drummer Herbert Pirker und Raphael Preuschl, der nicht etwa den Kontrabass zupft, sondern die Bassukulele.
Ein wunderbares Album.
Vor David Helbock ist selbst ein Arnold Schönberg nicht sicher.
Der 30-jährige österreichische Pianist und Komponist adaptiert drei «Klavierstücke » des epochalen Neutöners mit seiner frischfrechen Fantasie als groovende Blues-Nummern. Überhaupt diese plötzliche Leichtigkeit! Bis anhin war Helbock als Schöpfer komplex-ruppiger Sounds an der Schnittstelle von Jazz und Minimalloops bekannt. Mit seinem neuen Trio setzt er auf farbenfrohe Grooves. Er unterlegt alpine Volksweisen mit treibenden Afrorhythmen, schlüpft in die Haut seiner Inspiratoren Thelonious Monk und Hermeto Pascoal und gibt sich in all diesen Rollen als harmonieseliger Musikant.

 



 

   

ERIC SCHAEFER & THE SHREDZ

 
John-Dennis Renken - trumpet
Volker Meitz - keyboards
Eric Schaefer - drums
John Eckard- bass

Ein explosives Gebräu aus Fusion, Jazz-Dub und aktueller Clubmusik vom mehrfachen ECHO Jazz-Preisträger und seiner rasanten Band

Mit seinem neuen Album „Bliss“, das im März bei ACT erschien, rührt Schlagzeuger ERIC SCHAEFER den Fusion-Jazz der Sechziger, den Jazz-Dub der Neunziger und die Clubmusik von heute zu einem explosiven Gebräu an. Das ist kein Voodoo, obwohl es streckenweise so klingt, sondern konsequente Fortführung dessen, was Schaefers Spiel von Beginn an einzigartig machte: Stil und Geschmack, Skills und Wissen, komplexe Kompositionen und improvisatorische Spielwut. Verwurzelt im Hardcore und gereift am Jazz, bespielt Schaefer ein Klangspektrum, das weit über jedes akademische Kolloquium hinausreicht.
Mit John-Dennis Renkens und Volker Meitz beschwören THE SHREDZ den Geist der elektrischen Miles-Davis-Sessions herauf. Schaefer und Bassist John Eckhardt schalten zwischen fiebrigem Bitches Brew-Groove, laswellesken Dub-Fusionen und pulsierenden Club-Zuständen hin und her. Der Drummer und seine Mannen sind Partners in Crime und Brüder im Geiste, denen im Sinne eines persönlichen Bandsounds das kollektive Weben wichtiger ist als der individuelle Ausdruck im Solo.

Neben seiner Mitwirkung als Schlagzeuger im neuen Joachim Kühn Trio und an der Seite von Michael Wollny setzt der mehrfache ECHO-Jazz-Preisträger Eric Schaefer im Jahre 2016 mit den Shredz ein weiteres Ausrufezeichen und wird die Fetzen fliegen lassen.

Eric Mandel, JAZZTHETIK


 


 

 
 
Mi. 30.11.2016
20:00 Uhr 
   

DIEGO PINERA TRIO

 

Johannes Enders - saxophone

Andy Lang - bass
Diego Pinera - drums

Diego Pineras - deutsch-uruguayischer Schlagzeuger und Wahlberliner – stellt seine Kompositionen für Trio mit dem Saxofonisten Johannes Enders und dem Bassisten Andy Lang vor.
Die Kompositionen des neuen Albums „my picture“ zeigen Pineras musikalische Vorlieben: ungerade Taktarten, Polyrhythmik, ungerade ClavePattern, schöne Melodien eingebettet in überraschende harmonische Wendungen. Das Album gehört definitiv zu den TopVeröffentlichungen des Jahres und wird mit einer ausgezeichneten LiveBesetzung gewürdigt.


 

   
MARTIN AUER QUINTETT - our kind of blue

 

Martin Auer - trumpet

Florian Trübsbach - saxophone
Jan Eschke - piano
Andreas Kurz - bass
Bastian Jütte- drums

„Kind of Blue“. Sich an die Kompositionen des berühmtesten Albums der Jazzgeschichte heran zu wagen – das kann eigentlich nur schiefgehen. Majestätsbeleidigung? Größenwahn? Könnte man meinen. Andererseits: mehr als 55 Jahre sind seit der legendären Ersteinspielung durch Miles Davis und seine Kollegen vergangen – fast ein Vierteljahrhundert ist der  prägende Trompeter aus St. Louis schon  tot. Warum also dieses Album – das viele Musiker und Kritiker als heiligen Gral des Jazz bezeichnen -  nicht in die musikalische Gegenwart transportieren? Ist doch die Frage, wie Jazzer der neuen Generation diesen Meilenstein hören und interpretieren, hoch spannend.  Und die Antwort des Martin Auer Quintetts überzeugt. Mit „Our Kind of…“ ist ihm nicht nur eine Hommage an ein Meisterwerk der Musikgeschichte gelungen, sondern auch dessen intelligente Bearbeitung. 
 

 


 

 
 
Mi. 07.12.2016
20:00 Uhr
 
   
JULIA KADEL TRIO

 
Julia Kadel - piano
Karl-Erik Enkelmann - bass
Steffen Roth - drums
 

Pianistin Julia Kadel, Bassist Kalle Enkelmann und Schlagzeuger Steffen Roth haben einander gesucht und gefunden. In der gemeinsamen Klangeroberung heben die Drei die Gesetzmäßigkeiten aus den Lehrbüchern “Jazz” und “Triomusik” auf. Sie folgen ihren eigenen Regeln, und die werden bei jedem Auftritt und auch auf ihrem ersten Album Stück für Stück neu formuliert. Die assoziativen Titel ihres Debutalbums “Im Vertrauen” (Blue Note, Universal 2014) weisen dabei den Weg: “Regentag”, “Fragen”, “Alles wollen”. Ob dies nun Jazz oder etwas ganz Anderes ist, zählt nicht vorrangig. Mit Sicherheit ist es emotionale Musik, die Melodien und Grooves, Komponiertes und Improvisiertes fein ausbalanciert, sich genauso an den jazzbewussten Gourmet wie an den flexiblen Klassik-Hörer und den offenherzigen Pop-Fan wendet.

Eigene Regeln aufzustellen ist für die drei jungen Musiker aber nicht gleichbedeutend mit dem Bruch aller bestehenden Konventionen. Kadel, Enkelmann und Roth nehmen sich lediglich die Freiheit, den reichen Fundus der Traditionen von Klassik über Jazz bis Pop nach eigenem Gusto auszulegen. Sie legen neue Schienen, Straßen und Feldwege aus, auf denen der Klang sich in jede denkbare Richtung bewegen kann. Anders als die meisten Klaviertrios der Gegenwart folgen sie dabei nicht historischen Vorbildern nach, sondern bewegen sich selbstbewusst in einem Koordinatensystem, das von der eigenen Lebenswirklichkeit und Welterfahrung vorgegeben wird. Auf diese Weise findet das Trio etwas, auf das man in dieser Form im zeitgenössischen Jazz ganz selten stößt: ein stabiles Dreieck von unbändiger Spielfreude, höchstem musikalischen Können und kompositorischem Abstraktionsvermögen, alles durchdrungen von mitreißender Lebensnähe. Das verschworene Ineinandergreifen teils gegensätzlicher, aber einander ergänzender Vorlieben, Haltungen, Impulse und Intentionen erscheint beim Hören so leicht und selbstverständlich, weil es einem organischen Fluss folgt: So sind die Drei einfach.

Die Einheit des Trios beruht auf den unterschiedlichen Charakteren der drei Protagonisten. Kalle Enkelmann und Steffen Roth bilden eine festgefügte Rhythmusgruppe. Sie umtanzen einander, wobei man selten genau zuordnen kann, wer gerade führt. Traumwandlerisch changieren beide zwischen ätherischer Leichtigkeit und erdkernhafter Schwere. Auf diesem Fundament kann sich die Pianistin jede nur denkbare erzählerische Freiheit nehmen. So gelingt dem Trio ein seltenes Kunststück: Der im Jazz viel zu inflationär gebrauchte Begriff “Freiheit” ist auf dieser CD endlich einmal ernst gemeint. Die drei jungen Musiker spielen im Freiflug, was ihnen aus den Cockpits ihrer Imagination in die Finger fließt. Da ist nichts, was weggelassen werden müsste, weil “man das so nicht macht”. Alles ist möglich, solange es nicht beliebig wird.

 

   
ALEXA RODRIAN TRIO

 
Alexa Rodrian - voice
Jens Fischer Rodrian - guitar
Florian Holoubek - drums

„Alexa Rodrian könnte sogar das Lebensgefühl eines Rübenkuchens vertonen und die Menschen würden ihr jeden Laut glauben…" schrieb ein Journalist nach einem ihrer Live-Auftritte über die Künstlerin, die gerade Ihr zweites Album Mother Unplugged  auf ENJA herausgebracht hat.
Die zweisprachige Sängerin und Songwriterin, die nach Jahre langem New York Aufenthalt nun in Berlin lebt, ist eine großartige Geschichtenerzählerin. Ihre Songs erzählen unprätentiös aus dem Leben, dem eigenen und dem der anderen. Alexa Rodrian‘s Kinderschule ist der Jazz, den sie immer im Gepäck trägt. In einem Interview sagt sie dazu: "I am a Songwriter who happens to be a jazzsinger."In diesem Sinne versteht sie ihre Musik „Songs and Jazz“.  Mit ihren kongenialen Bandmitgliedern  f i s c h e r (guit) und Flo Holoubek (drums) hat sie sich hochkarätiges an die Seite geholt (f i s c h e r Blue Man Group, Konstantin Wecker, Kofferstudio/ Flo Holoubek/ Blue Man Group Lametta Music Artist). Gemeinsam bewegen sie sich, eben nicht innerhalb eines Genres, sondern spielerisch zwischen verschiedenen Stimmungen und Stilen hin und her.
Als Live-Band (vom Duo bis zum Quintett buchbar), überzeugen die Musiker und ihre Frontfrau ihr Publikum durch eine entspannte, kollegiale und humorvolle Bühnenpräsenz. Ein wahrer Genuss für Auge und Ohr !

Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rolf Thomas)
 
"Alexa Rodrian hat uns auf dem Album "Mothersday" mit ihrer warmen Stimme in ein ziemlich privates Universum geführt, dass trotz der fremden Klänge, erfrischend eingängig klingt. 

Fairaudio.de (Victoriah Szirmai)
„Das ist ganz großes Songwriting, und genau dafür muss man das Album lieben."


 


 

 
 

So. 11.12.2016
20:00 Uhr

 

   

DAS KAPITAL feat. Winnie Brückner

 
Daniel Erdmann - saxophone
Hasse Poulsen - guitar
Edward Perraud - drums
Winnie Brückner - voice

Wieder ist Weihnachtszeit – wieder spielt DAS KAPITAL auf: die respektvoll-wilden Interpretationen von Weihnachtsliedern aus mehreren Jahrhunderten, die die drei Musiker im vergangenen Jahr zu Gehör brachten, begeisterten so sehr, dass nun eine „Neuauflage“ folgt. Die KAPITAListen erhalten Verstärkung: Winnie Brückner, Kopf und Herz von NINIWE und „engelsgleicher und stilsicher zwischen Alter Musik, Klassik und Jazz changierender Sopran” wird ihren ureigenen Beitrag zur KAPITAListischen Weihnachtsfeier leisten, neue und herausfordernde Ansätze einbringen.

 

 

   
K & K
"all about Uli"

 
Wolf Kampmann - texte
Jan Klare - saxophone

Normalerweise stehen sie ja nicht unbedingt auf der gleichen Seite, der Kritiker und der Künstler. Doch der Musikjournalist Wolf Kampmann und der Musiker Jan Klare machen einmal eine Ausnahme. Gemeinsam haben sie ein Programm entwickelt, in dem sie sich auf der Suche nach dem Wesen des Jazz machen. Dabei schöpfen beide aus ihrem unterschiedlichen Background. Der 1962 in Zwickau geborene Wolf Kampmann hat neben seinen Tätigkeiten für verschiedene Zeitungen (u.a. Süddeutsche, FAZ, Tagesspiegel) und Lehraufträgen an der Hochschule der populären Künste Berlin und am Jazzinstitut Berlin so manchem Künstler zum Interview gegenüber gesessen. Paul McCartney, Ornette Coleman, Keith Jarrett, Hildegard Knef, Sonny Rollins, Nick Cave, Philip Glass und viele andere mehr hatte er als Gesprächspartner zu Gast. Darüber hinaus hat er sich auch als Autor und Herausgeber des Reclam Jazz Lexikons und des Rowohlt Rock Lexikons einen Namen gemacht. 2015 erhielt er auf der „jazzahead!“ Fachmesse den „Preis für deutschen Jazzjournalismus“. Der Saxophonist und Komponist Jan Klare ist einer der stärksten Kreativen der Szene. Von Münster über Moers bis Myanmar begeistert er Musiker, Publikum und Kritiker gleichermaßen, egal ob als Solist, Kammermusiker oder Orchesterleiter.

Was also ist Jazz in Wirklichkeit? Klare und Kampmann stellen Fragen und suchen Antworten. Spaß macht das auf jeden Fall und vielleicht sind wir hinterher sogar genauso schlau wie vorher. Und wer ist eigentlich dieser Uli? Wir freuen uns auf einen spannenden Abend.

 

 

 

   
Amatis Piano Trio
feat. Ib Hausmann

 
Lea Hausmann - violin
Samuel Shepherd - cello
Mengjie Han - Piano
Ib Hausmann - clarinet, bassclarinet

Das Amatis Piano Trio, gegründet 2013, avanciert schon 3 Jahre später zu den absoluten shooting stars unter den Piano Trios. Bereits kurz nach ihrer Gründung gewannen sie den Publikumspreis des Grachtenfestival-Concours in Amsterdam. Dies führte zu Ihrem Debut in Amsterdam’s Royal Concertgebouw. Darauf folgten u.a. der Gewinn des "International Parkhouse Award"s 2015. In zahlreichen Konzerte weltweit sorgten sie für Aufsehen, bis sie 2016 von der BBC als New Generation Artists ausgezeichnet wurden.
Um das Klaviertrio-Repertoire zu erweitern, initiierte das Trio 2015 den "Dutch Piano Trio Composition Prize" für junge, niederländische Komponisten.
Das Amatis Trio arbeitete intensiv mit den Musikern des Trio Jean Paul, Lukas Hagen and Rainer Schmidt (Hagen Quartet), Wolfgang Redik (Vienna Piano Trio), Daniel Gaede (Wiener Philharmoniker) und Menahem Pressler (Beaux Arts Trio).
Gemeinsam mit dem Ausnahmeklarinettisten Ib Hausmann werden sie heute abend aus vielen "Töpfen" der verschiedensten Musikrichtungen eine Mixtur zaubern, die in jedem Falle eins ist: intensiv. Es stellt sich weniger die Frage nach dem Was? Sondern: Ist es gut? Oder eben nicht.

http://www.amatistrio.com/

http://www.ibhausmann.de/

 

 

 

   

 

Mi. 14.12.2016
20:00 Uhr
JAZZ UNITS FINALE

 
   

HEINRICH KÖBBERLING'S - SONNENSCHIRM

 
Rudi Mahall - bass clarinet
Henning Sieverts - bass
Achim Kaufmann - piano
Heinrich Köbberling - drums

 
Nach zwei Alben mit unterschiedlichen Bestzungen ("Pisces" 1998) und "Sonnenschirm"2009) hat Heinrich Kobberling erneut ein eigenes Quartett zusammengestellt.
Rudi Mahall (Bassklarinette) ist weiterhin dabei und mit Andreas Lang (Bass) und Achim Kaufmann (Piano) wirken zwei der außergewöhnlichsten Jazzmusiker der internationalen Berliner Jazz Szene in dieser neuen Band mit.
Mit Rudi Mahall arbeitet H.Köbberling seit fast 15 Jahren in den Bands von Aki Takase, Alexander v. Schlippenbach, Köcomabe  und "Günter Adler". Gemeinsam mit Achim Kaufmann musizierte H. Kobberling für kurze Zeit bereits Anfang der Neunzigerjahre in der Band des Saxophonisten Herb Geller und hegt seitdem den Wunsch erneut musikalisch experimentieren zu können. Die Zusammenarbeit  mit Andreas Lang erfolgte erst vor kurzer Zeit bei Projekten unterschiedlicher Künstler.
Das Repertoire der Band besteht zum überwiegenden Teil aus eigenen Kompositionen sowie Werken von Herbie Nichols und Thelonius Monk. Durchkomponierte Titel wechseln sich ab mit vielen freien Improvisationen, die den Klang der Gruppe bei jedem Konzert komplett verändern. Der Anteil dieser Improvisationen variiert stark und ist auch vom Spielort bzw. der Publikumsreaktion abhängig.
   
 

 

ARNE JANSEN TRIO


 

 
Arne Jansen - guitar
Robert Lucaciu - bass
Eric Schaefer - drums

 

„Er kann wunderbar lyrische Geflechte zaubern, vertrackte Themen aufflackern lassen und auch mal rockige Explosivität zelebrieren: Das Trio des Gitarristen Arne Jansen ist ein sinnlich-intellektuelles Vergnügen.“
(Jazzzeitung 2006/02, Critics Choice, Roland Spiegel, BR)

 

Als Gitarrist und Komponist hat Arne Jansen noch nie in Genre-Kategorien gedacht. Schon mit seinen ersten beiden Trio-Alben nahm der ECHO-Preisträger mindestens in Deutschland eine besondere Rolle ein. Melodiöse Stücke, transparente Arrangements und ein warmer Gitarrensound gehören bis heute zu Jansens Markenzeichen. Auch sein neues Album Nine Firmaments enthält viele „Songs ohne Worte“, von denen manche so schnell und ohne Umwege ins Bewusstsein wandern, als seien sie dort schon immer zuhause gewesen. Jansen bevorzugt klare Linien und vermeidet jede plakative Artistik. Der Gedanke, durch gezielte Wahl der Mittel intensivere Atmosphären und stärkere Aussagen zu entwickeln, motiviert ihn heute mehr denn je. Was nicht ausschließt, dass seine Finger zwischendurch in ihrer ganz eigenen Ästhetik übers Griffbrett tänzeln.

 

   
 

 

PETER EHWALD & JAZZ UNITS ORCHESTRA

 

 

 

t.b.c.   Flöte, reeds
    reeds
    Klarinette
    Banjo
    Euphonium
    Bass
    Schlagzeuga

Peter Ehwald studierte Saxophon an den Musikhochschulen in Weimar und Köln, an der Royal Academy of Music in London und am City College in New York. Er erhielt Unterricht bei Claudius Valk, John Patitucci, Rich Perry, Mike Holober, Julian Argüelles, Stan Sulzman und Ian Ballemy.
Am City College, New York unterrichtete er von 2007 bis 2009 die Fächer Jazz-Combo und Big Band. Im Frühjahr 2007 wurde seine Komposition Alanis in der Carnegie Hall in New York mit seiner Mitwirkung aufgeführt. Konzertreisen führen ihn, oftmals unterstützt vom Goethe-Institut, nach Großbritanien, Frankreich, Polen, Spanien, Finnland, in die USA, nach Peru und Costa Rica.

Heute abend zeichnet er als Komponist und Arrangeur für das Jazz Units Orchestra verantwortlich.

     
  senat

 


Diese Konzertreihe wird von der Senatsverwaltung 
für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin geförder
t

 

 

     

 


Organisation und Realisation: Iven Hausmann 2015

Wir danken dem Grünen Salon und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur für die freundliche Unterstützung.