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18.12.2009 um 20:00 Uhr
JAZZ FOCUS FESTIVAL NIGHT
Eintritt: 15,00 EUR
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MISCHA SCHUMANN TRIO
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Mischa Schumann |
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Piano |
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Paul Imm |
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Bass |
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Heinz Lichius |
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Schlagzeug |
Melodisch spannend,
harmonisch verwöhnt, rhythmisch so eindeutig wie komplex,
manövrieren sich der Pianist und seine Mitmusiker Pepe Berns
(Kontrabass und Loops) und Heinz Lichius (Schlagzeug und Percussion)
auf diesem Album vom „klassischen Klaviertrio“ in moderne Stil- und
Soundwelten. Sie spielen heftige Grooves und zarte Balladen, mit
dezenten Loops und direkten Querverweisen. Einzigartig, aber allemal
gut zum zwei- oder dreimal Hören. Sie erreichen immer wieder
flächige Passagen der Ruhe, in denen tatsächlich Klang und
Inspiration Regie führen, und finden auf der Suche nach ihrem Sound
zusammen, bewusst im Kontrast und gleichermaßen komponiert wie
improvisiert. Dabei biegen sie immer mal wieder ab. Und kommen so,
auf ihrem eigenen Weg, weiter und voran. „Wenn man nicht alles so
exakt spielt, bleibt es lebendiger.“ Dieses Zitat von Joe Zawinul
nimmt sich Mischa Schumann gern zu Herzen.
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UWE KROPINSKI - JOE SACHSE DUO "HEY JOE"
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Uwe Kropinski |
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Gitarre |
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Joe
Sachse |
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Gitarre |
Die meisten denken bei "Hey Joe"
wohl an Jimi Hendrix, was völlig in Ordnung geht, auch wenn er nicht
der Autor dieses Songs ist, sondern nur die nachhaltig berühmteste
Einspielung zustande gebracht hat. Dass Helmut Sachse aus Mittweida
den Spitznamen "Joe" bekam und behielt, hing eng mit Hendrix
zusammen. Joe Sachse jedenfalls wurde ein E-Gitarrist, wie man so
bald keinen zweiten findet.
Auch Uwe Kropinski ist ein aufregender Ausnahmegitarrist, allerdings
noch stärker akustisch gesinnt. Die beiden Gitarristen lebten viele
Jahre lang nicht weit voneinander entfernt in einem Land namens DDR
und spielten gemeinsam etwa in dem Quartett "Doppelmoppel".
Und jetzt zu zweit auf der schönsten Gitarrenplatte, die der Jazz in
den letzten mindestens zehn Jahren hervorgebracht hat. Während
E-Gitarristen heute eher geklont als ausgebildet zu werden scheinen,
sind individuelles Spiel und Zusammenspiel der beiden, ihre
Konsonanz und ihre Arbeitsteilung, ihre feinen, überraschenden
Klangwelten absolut einzigartig und vorerst nicht klonbar. Beide
haben einen stark perkussiven Zugang zu ihrer Musik, anarchistische
Freude an Hochgeschwindigkeitsfingern und Korpusklopfen,
Saitengeräuschen und Forschungen in den Frequenzräumen ihrer
Instrumente, und sie spielen unnachahmlich fugenlos zusammen. Und
das ABC der Gitarre ist für sie ein gekalauertes Motiv für eines
ihrer witzigen Stücke. |
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BERLIN
COMPOSERS ORCHESTRA
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Uwe Steinmetz |
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saxophon, flöte |
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Daniel Erdmann |
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saxophon |
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Hannes Daerr |
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clarinette,
bassclarinette |
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Carsten Daerr |
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piano,
composition, leader |
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Oliver Potratz |
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bass |
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Daniel Schröteler |
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schlagzeug |
In diesem Jahr zeichnet
Carsten Daerr verantwortlich für die musikalische
und klanglich Prägung des seit vielen Jahren vom
Jazz Focus initiierten Projekts eines Berlin Jazz
Composers Orchestra.
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BERND
SPANIER - HAMMOND QUARTETT
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Bernd Spanier |
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organ |
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Thomas Schmidt |
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gitarre |
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Dennis Stilke |
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schlagzeug |
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Patrik Braun |
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saxophon |
Angeregt vom typischen Sound
der einzigartigen Hammond B3 Orgel spielt die Band
funky Grooves anknüpfend an den Souljazz der 60er
Jahre.
Im Konzert erklingen neben Blues - und Jazztiteln
u.a. von Jack McDuff oder Larry Young moderne
Eigenkompositionen.
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MARIE SEFERIAN QUARTETT
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Lorenz
Kellhuber |
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piano |
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Tim Schäfer
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bass |
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Javier Reyes
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schlagzeug |
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Marie Séférian
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gesang,
komposition |
Die aus Münster stammende Sängerin ist Tochter eines
Chansonsängers und einer Kammermusikerin. Diese
musikalischen Wurzeln waren für die Sängerin genauso
prägend wie die libanesische Abstammung, die ihre
französischen Vorfahren mit sich bringt.
Nach dem Jazz Studium in Enschede/ Holland hat es die
Münsteranerin in die Großstadt Berlin gezogen. Hier
lernte Marie während des Studiums am Jazz Institut
Berlin ihre Mitmusiker kennen. Das Quartett zeichnet
sich durch die Mischung von Chanson, Jazz und Vokalisen
aus. Zusammen erzeugen die vier Musiker einen Mix, der
irgendwo zwischen Ost und West, zwischen traditionellen
Melodien und Jazz anzusiedeln ist.
Das Quartett hat im September 2009 den 1. Preis beim
Berlin Jazz Award gemacht.
www.marie-seferian.de
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